KOMMENTAR: Theoretiker weg - neue Richter braucht Verden / Fuchsstute Farouche, eine Augenwiede
Verden. Was war das nur für eine kunterbunte Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde. Kunterbunt deshalb, weil die meisten Vorhersagen den Wetter-Facetten in Verden ähnelten: mal so, mal so. Und wären nicht zwei fünfjährige Aspiranten auf der Matte erschienen, es wären wohl die langweiligsten Reiterspiele dieses Genres geworden. Die Qualitäten waren überwiegend von mäßiger Natur, insbesondere bei den Sechsjährigen, die ein Hauptkriterium einer Dressurpferdeprüfung der Klasse M, die fliegenden Galoppwechsel, größtenteils in einer solch miserablen Ausführung vollzogen, dass man geneigt war zu konstatieren, was hatten diese scheinbaren WM-Helden überhaupt bei diesem Gipfeltreffen zu suchen.