Warendorf (fn-press). Die geplante Änderung des FEI-Dressurreglements wird in der reiterlichen Öffentlichkeit heftig diskutiert. Konkret geht es um die sogenannte „Blood Rule“. Diese besagt, dass ein Pferd mit einer blutenden Verletzung aus dem Wettkampf genommen werden muss. Lediglich bei Olympischen Spielen und anderen internationalen Championaten kann es eine Ausnahmeregelung geben. Diese sieht vor, dass ein Reiter die Prüfung zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen oder neu beginnen kann, wenn ein Mitglied der Veterinärkommission festgestellt hat, dass es sich nur um eine oberflächliche Wunde handelt und die Blutung von sich aus zum Stillstand gekommen ist. Im Interview nimmt FN-Generalsekretär Sönke Lauterbach Stellung.